Schrauben und Schlitzmuttern

Die Schrauben einer Handsäge sind ein wichtiges optisches Merkmal, ein Blickfang. Sie sollten daher auch schön aussehen. Die Standard-Schlitzmuttern nach DIN 546 funktionieren zwar, aber sie haben einen ziemlich breiten Schlitz, der mir nicht gefällt. Außerdem finde ich die Proportionen von Gewindedurchmesser zum Gesamtdurchmesser nicht stimmig.

Bei Feine Werkzeuge kann man sehr schöne Schrauben mit Schlitzmuttern für den Sägenselbstbau kaufen. Für meine erste Säge habe ich diese Schrauben auch verwendet. Sie sind allerdings recht teuer und es hat mich gereizt, solche Schrauben und Schlitzmuttern selbst herzustellen.

Den Herstellungsprozess habe ich hier noch in einem YouTube-Video festgehalten:

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Kommentare

  • Unfassbar durchdachte Vorrichtung! Ich bewundere auch die Präzision mit welcher du das Jig und final auch die Schrauben und Muttern fertigst! Grüße aus Nürnberg! P.S.: Vielleicht könntest du mir ebenfalls die Zeichnung per Mail zukommen lassen?
    • Hallo Matthias, du hast Post!
  • Grüß Dich, Mario ! Ich finde die von dir entwickelte Vorrichtung zur Herstellung der Messingmuttern sehr einfallsreich und ersuche Dich, mir den Plan dafür zukommen zu lassen. Danke im Vorhinein und liebe Grüße, Johannes.
    • Hallo Johannes, du hast Post!
  • Hallo Mario Ich danke Dir vom Grunmd meines Herzens für Deine ausführlichsten Beiträge. Ich bin 84 Jahre alt und habe das Hanwerk Betonung auf Hand verschwinden sehen. Dein Einfallsreichtum läßt das "Wie" in viele Handwerksparten weiterleben. Ich habe 65 Jahre als Restaurator für Holz und Metall Gegenstände gearbeited meine Devise "Geht nicht gibts nicht"Deine Beschreibungen in Bild und Wort füllen eine Lücke welche vom handwerk nie gefüllt wurde/wird.Es wird vergessen daß es bis ca vor dem ersten Welkrieg einem Gesellen verboten war aufzeichnungen zu machen was er bei seinem meister lernte/sah. Einen Großen Teil meines Lebens habe ich dait verbracht Unsinn in Büchern zu erkennen. Einer schreibt Unsin und viele schreiben den unsinn ab. z. B. es wird behaupted dass Glutinleimverbindungen mit Alkohol gelößt werden können. Ist auf Grund physikalischer Grundlagen nicht möglich. Ichatte Glutinleim in verschiedenen Formen in über viele Jahre in 96% Alkohol liegen d hat sich nichts gerührt.Dein iEinfallsreichtum verbunden mit außergewöhnlich guten Erklä/Beschreibungen ermöglichen das "Wie" weiterzu gebenDein Können zu sehen ist atemberaubend. Bitte weiterso Vielen Dank. Ottmar Ps:Kannst Du mir eine email schicken ich habe einige persönlich Fragen an Dich .
    • Hallo Ottmar, vielen Dank für deinen Kommentar!
  • Hallo Mario, wenn das Angebot mit den Plänen noch steht, würde ich es gerne in Anspruch nehmen. Versuche mich auch gerade im Sägenbau. Einen schönen Sonntag noch, Gruß Stefan
    • Hallo Stefan, du hast Post
  • Hallo Mario Ein geniales Hilfsmittel wie ich finde, ich habe zwar eine Drehbank aber mit dieser Vorrichtung kann man die Muttern meiner Meinung nach schneller und wiederholungsgenauer herstellen. Über einen Plan im PDF Format würde ich mich sehr freuen. Herzliche Grüße aus Oberfranken, eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start in ein glückliches und zufriedenes neues Jahr, Andi
    • Hallo Andi, vielen Dank! Du hast Post.
  • Klasse Vorrichtung. Gut durchdacht. Wenn man den Film dazu sieht, entschärft es auch ein wenig die Furcht vor dem drehenden Sägeblatt. Wobei ja Furcht oder besser Respekt vor gefährlichen Situationen in der Werkstatt nichts schlechtes ist. Ich musste in der Vergangenen Woche Schlitze 70 mm tief in Brettenden fäsen. Der Fräser schafft aber nur 38mm. Dann hab ich ein Schlitzsägeblatt auf der Frässpindel der Tischfräse montiert. Das hat perfekt funtioniert. Ohne massiven Schiebetisch und Spannarm für das Werkstück hätte ich aber dieses Wagnis unterlassen. Liebe Grüße Volker
    • Hallo Volker, vielen Dank! Ja, in manchen Situationen kommt man nur mit abenteuerlichen Konstruktionen weiter. Dass man dabei auch entsprechend vorsichtig ist, kann man auf den Fotos leider nur schlecht vermitteln. Viele Grüße Mario