Leimholz herstellen

Das Rohmaterial: Eiche-Bohlen, 26mm stark.

Die ursprünglich etwa 4,20m langen Bohlen habe ich beim Holzhändler für leichteren Transport gleich halbieren lassen.

Die Bohlen werden besäumt, dabei gleich Splint- und ggf. Kernholz entfernen.

Anschließend werden Splintseite, Kernseite sowie die „rechte“ (dem Kern zugewandte) Seite deutlich gekennzeichnet.

Abrichten…
…und auf Dicke hobeln.
Ich habe die Bretter zunächst auf 20,5mm Stärke ausgehobelt. So lasse ich sie jetzt erst noch 2 Tage in der Werkstatt stehen, um zu sehen, ob sich noch etwas wirft.

Anschließend wird auf ca. 19,5mm Stärke gehobelt.

Sortieren der Bretter für die Verleimung.

Dabei die Verleimregeln beachten: Kern an Kern, Splint an Splint und die rechte Seite abwechselnd nach oben und unten.

Hobeleisen schärfen
Die Leimkanten wurden zunächst auf dem Abrichthobel gefügt und erhalten jetzt noch 2-3 Striche mit der Rauhbank, für perfekte Leimflächen.
Jetzt wird geleimt
Die Teile für die Seiten und Zwischenwände wurden grob abgelängt, abgerichtet und auf Dicke gehobelt.
Für die Verleimung sortieren.
Hier nochmal zur Verdeutlichung: Splint an Splint, Kern an Kern und die rechte Seite abwechselnd nach oben und nach unten.
Fügen mit der Rauhbank.

Dabei immer gleich 2 Teile gleichzeitig hobeln, so heben sich Winkelfehler automatisch auf

Verleimen
Die Leimholzplatten werden jetzt mit großzügigem Übermaß grob zugeschnitten…
…mit der Rauhbank abgerichtet…
…und schon mal verputzt.
Damit sind die Leimholzplatten fertig für die Verwendung.

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