07.02.2009

Zwei Fräsleisten zum Fräsen der bogenförmigen Halsstab-Nut.
Der Hals wird mit der Unterseite nach oben zwischen die beiden Fräsleisten gespannt.
Oberfräse auf die Mittellinie ausrichten.
Die Oberfräse wird über die Leisten geführt und damit die Nut bogenförmig gefräst.
Ein 5mm-Rundstahl für den Halsstab und ein 10mm-Rundstahl für den Anker.
Beide Teile wurden verschweißt.
Am anderen Ende ein M5-Gewinde für die Halsstab-Mutter.
Halsstab eingebaut.
Um die Zugangsöffnung an der Kopfplattenseite bohren zu können, benötigt man sehr lange Bohrer. Da diese kaum erhältlich sind, zumindest nicht zu bezahlbaren Preisen, wurden normale Holzbohrer auf ein Rundstahl mit gleichem Durchmesser geschweißt.
Die Bohrmaschine wird mit dem langen Bohrer horizontal in die Halterung gesetzt…
…und der Hals mit der passenden Neigung auf dem Unterbau festgespannt.
Dann wird die ganze Vorrichtung gegen die feststehende Bohrmaschine geschoben.
Mit einem Bohrer normaler Länge wäre hier das Bohrfutter im Weg.
Jetzt wird der Übergang vom Hals zur Kopfplatte mit der Schleifwalze geformt.
Um die große Zugangsöffnung zur Halsstab-Mutter zu verschließen, wird aus einem Mahagoni-Reststück ein Rundholz mit passendem Durchmesser gefertigt. In Ermangelung einer Drechselbank habe ich zu dieser abenteuerlichen Konstruktion gegriffen :-)
Noch eine Bohrung für den Inbusschlüssel in die Mitte.
Jetzt wird das Stück in die Zugangsöffnung gesetzt…
…und verschliffen.
Feierabend für heute :-)